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Montag, 3. Juni 2013

Bleistiftmalerei zeichnet Lippen - Ein Versuch

Nach etwa einer Woche Pause habe ich wieder eine neue kleine Bleistiftmalerei für euch. Vielleicht kennt ihr das ja. Es gibt so Tage an denen man sehr einfallslos ist. So ging es mir die letzten Tage. Ich saß vor meinem Skizzenblock und habe überlegt und überlegt, was ich euch als nächstes zeigen könnte. Leider kam mir keine Idee. Bis heute! 

Ich hatte in einem Beitrag mal erzählt, dass es mir sehr schwer fällt Menschen zu zeichnen. Sei es der Körper, Körperteile, Sinnesorgane oder oder oder. Allerdings habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass ich es noch schaffen werde ein Portrait zu zeichnen, welches auch vorzeigbar ist. In dem oben genannten Beitrag habe ich mich bereits an die Zeichnung eines Auges gewagt. Und so werde ich mich nun Stück für Stück vorarbeiten, bis ein ganzes am Ende daraus wird. Vermutlich bin ich darauf gespannt als ihr. Aber, wer weiß. 

Lippenzeichnung Bleistift

Wie man oben sehen kann, habe ich dieses Mal Lippen gezeichnet oder es versucht. Da mir das persönlich sehr schwer fällt Lippen natürlich und voll darzustellen, habe ich zunächst einmal in Büchern geblättert. Ich wollte mir dort Inspirationen und Tipps holen, wie das am besten funktioniert. 
Nachdem ich mir dann einige Tipps geholt habe, musste ich feststellen, dass es richtig simpel ist Lippen voll und natürlich aussehen zu lassen. 

Tipp zum zeichnen von vollen, natürlichen Lippen

Der für mich wichtigste Tipp war, dass man die Konturen nicht zu "hart" zeichnen darf. Man deutet diese ganz leicht an und die Form wird dann am Ende durch die Schraffur gegeben. Lediglich der Bogen an der Oberlippe wird durch einen stärkeren Strich angedeutet. Eine weitere dunkle Linie bildet die Stelle, an der Ober- und Unterlippe zusammentreffen. 
Um nun der Oberlippe etwas Farbe zu geben werden Striche genutzt, die von der Mitte nach oben hin ausgeführt werden. Bei der Unterlippe geht man dann, natürlich, genau anders vor - man führt Striche von der Mitte nach unten aus. 
Am besten ist es, wenn die Striche leicht geschwungen sind. Ich finde, dann wirkt es noch ein wenig natürlicher. 

So, am besten versucht euch auch einmal daran. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt: einfach weiter probieren. Ich würde mich freuen, etwas von euch zu sehen :)

Bis dahin
Eure Bleistiftmalerei

Samstag, 27. April 2013

Zeichnung des menschlichen Auges

Als Zeichner oder Künstler sollte man sich auch an Dinge wagen, die einem nicht so leicht von der Hand gehen. Und ich gehe davon aus, dass das jeder kennt. 
Mein ungeliebtes Gebiet ist eigentlich der Mensch. Ich tue mir sehr oft schwer, die Anatomie richtig hinzubekommen. Insbesondere Gesichter wirkten bei mir immer sehr unrealistisch und daher hat mich auch oft schon der Mut verlassen. 

Aber während den letzten Tagen saß ich fleißig vor meinem Skizzenblock und habe versucht ein menschliches Auge realistisch darzustellen. Und dieses Mal hat es sogar einigermaßen gut geklappt. Aber seht selbst: 


Zeichnung eines Auges
Bei meinen vielen Versuchen habe ich dann auch erkannt, worin mein Fehler des öfteren lag. Ich habe nie in Zwischenschritten gearbeitet und das ist bei diesem Motiv der große Fehler. Es ist wichtig, sich Schritt für Schritt an das Auge heranzuarbeiten. 

1. Schritt

Man beginnt zunächst mit der Iris und der Grundform des Auges. Um die Iris natürlich aussehen zu lassen, sollte zunächst ein Kreis gezeichnet werden. (Aber am Ende ist dieser nicht ganz zu sehen!) Die Grundform des Auges ähnelt hier einer Mandel. Im ersten Schritt sind noch keinerlei Feinarbeiten notwendig.  

2. Schritt

In diesem Schritt wird die Zeichnung natürlicher. Man zeichnet die Wimpern und hier kommt ein ganz wichtiger Punkt. Das Lid und die Wimpern werfen natürlich auch Schatten auf das Auge. Aus diesem Grund sind am oberen Teil des Auges kleine, schmale Schraffuren notwendig. Als nächstes darf dieser kleine Lichtreflex an der Pupille nicht fehlen. 

3. Schritt 

Wenn man hier angelangt ist, hat man es auch bald geschafft. Im dritten und letzten Schritt wird das Auge nun realistisch. Zunächst sollte man dem Auge/der Iris auch ein wenig "Farbe" geben. Dies geschieht durch kleine Striche, die strahlenförmig anzuordnen sind. Als Letztes wird das Auge nochmals durch kleine Schraffuren geformt. 

Hat man all dies beendet, ist vor einem ein realistisch wirkendes Auge. 

Leider habe ich beim Zeichnen vergessen, Zwischenschritte zu fotografieren. Damit hätte ich euch die Schritte besser zeigen können und es wäre auch verständlicher geworden. 

Mein Rat an euch: Traut euch auch mal Dinge zu zeichnen, die euch nicht direkt leicht von der Hand gehen. Denn wie sagt man so schön: Übung macht den Meister :) 

Und nicht vergessen: Ich freue mich auch, eure Werke mal zu sehen.

Bis bald 

Eure Bleistiftmalerei